FĂŒr euch gespielt: Dog Deluxe đŸ¶â­

Habt ihr schon gesehen, dass wir jetzt auch Gesellschaftsspiele zur Ausleihe haben? Unter anderem dabei: Dog Deluxe. Klar, dass wir das fĂŒr euch testen mussten! 😉 NatĂŒrlich wie immer unbeauftragt und unbezahlt.

Als wir uns die Spielanleitung ansahen, stellten wir schnell fest, dass das Spielprinzip im Grunde wie bei Mensch-Ă€rgere-dich-nicht ist – eine gute Voraussetzung fĂŒr einen leichten Einstieg 😀 Und auch der Aufbau war simpel. Es gibt ein Holzspielbrett in sechs Teilen, einen Stapel Aktionskarten und natĂŒrlich die altbekannten Spielfiguren. Ein WĂŒrfel wird bei dieser Version nicht gebraucht – wie viele Schritte man geht, hĂ€ngt von der jeweils gezogenen Aktionskarte ab. Und das ist eigentlich auch schon der ganze Spielablauf 😀

Das Spiel beginnt mit dem Verteilen der Aktionskarten. Pro Runde bekommt jeder erst sechs, dann fĂŒnf, vier, drei, zwei und dann wieder sechs Karten (und immer so weiter). Es gibt sieben verschiedene Arten von Aktionskarten, die wir euch hier jetzt nĂ€her erklĂ€ren:

  • Die blauen Zahlenkarten haben keinen anderen Effekt, als einfach die jeweilige Anzahl Schritte mit der Spielfigur zu gehen.
  • Die rote 13 mit dem Startsymbol kann man nutzen, um sein HĂ€uschen zu verlassen und im Spielgeschehen mitzumischen. UnabhĂ€ngig davon, ob man diesen Bonus nutzt oder sich schon mitten im Spiel befindet, kann man mit ihr auch 13 Schritte gehen.
  • Die rote 1/11 mit dem Startsymbol funktioniert genauso wie die 13, nur dass man sich aussuchen kann, ob man nur einen Schritt geht oder elf.
  • Die rote 4 +/- lĂ€sst einem offen, ob man vier Schritte vor- oder rĂŒckwĂ€rts geht.
  • Die rote 7 mit der Flamme kann man erstens zwischen seinen Spielfiguren aufteilen (z.B. geht die erste Figur drei und die zweite vier Schritte) und zweitens wird jede mit diesen Schritten ĂŒbersprungene Figur rausgeschmissen.
  • Die rote Karte mit den zwei Spielfiguren und dem Pfeil darauf ermöglicht es einem, die eigene Spielfigur mit einer beliebigen anderen zu tauschen.
  • Das rote Fragezeichen stellt den Joker dar und ist als jede andere Karte einsetzbar.

Immer wenn eine Aktion möglich ist, wenn auch nicht sinnvoll, muss sie ausgefĂŒhrt werden. Ebenso darf man keine Schritte verfallen lassen, was auch mal bedeuten kann, dass man ĂŒber das Ziel hinausschießt, denn wenn man nicht passend ins HĂ€uschen kommt, ist man gezwungen, dran vorbei zu laufen und eine neue Runde zu beginnen. Diese neue Runde beginnt schon auf dem Startfeld. Von dort aus kann man also nicht direkt ins Ziel, auch wenn man zuvor schon eine Runde gelaufen ist. (Tipp: Wenn man nur kurz hinter dem Startfeld steht, bietet sich natĂŒrlich die 4 +/- Karte an.)

Wenn man nicht kann, also zum Beispiel alle Figuren im HĂ€uschen sind und man keine Startkarte hat, muss man eine Karte ablegen und dafĂŒr eine neue ziehen. Entweder kann man diese dann nutzen oder wiederum eine Karte ablegen, damit alle Spieler die gleiche Anzahl Karten haben.

Ziel des Spiels ist es, alle vier Figuren ins Ziel zu bringen – und das natĂŒrlich am besten als Erster 😉 Klar, dass die anderen Spieler ihr Bestes geben, um das zu verhindern. Das Rausschmeißen funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie bei Mensch-Ă€rgere-dich-nicht: Auf jedem Feld darf nur eine Figur stehen. Dadurch entstehen erbitterte KĂ€mpfe wer von wem verfolgt wird. Der einzig sichere Ort fĂŒr die Figuren ist das eigene Startfeld.

Der wahrscheinlich einzige Weg, VerbĂŒndete zu finden ist die Spielvariante mit Teams. Das funktioniert logischerweise nur bei einer geraden Spieleranzahl und ab vier Personen. Dadurch eröffnet sich ein Extraschritt zwischen dem Verteilen der Karten und Spielbeginn: Die Teampartner tauschen verdeckt eine Karte, die dem anderen behilflich sein könnte. Außerdem kann derjenige, der zuerst alle seine Figuren im Ziel hat, seine Karten nutzen, um seinem Partner zu helfen. Absprachen sind hierbei nicht erlaubt, was schon mal die eine oder andere Strategie zerschießen kann 😀

Man merkt also, dass es zwar ein einfaches Spielprinzip ist, aber viel strategisches Denken erfordert, was es wirklich spannend macht. Besonders cool ist auch die Erweiterungsmöglichkeit fĂŒr bis zu sechs Mitspieler durch das zusammensteckbare Holzspielbrett (was sowieso einen hochwertigeren Touch hat, als die gewöhnlichen Spielbretter aus Pappe).

Unser Fazit: Wir sind hellauf begeistert und können die nĂ€chste Runde kaum abwarten 😀

Bis bald,
Jule und Chiara

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