Sprachschatz! Was ist das?

Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand

Schon des öfteren haben wir auf unserer FB-Seite von Sprachschatztreffen mit der KiTa Kuhleshütte gepostet, dazu zwei, drei Bilder und das war es dann. Aber was genau ist dieser Sprachschatz denn überhaupt? Nun, trocken gesagt, ist es ein Pilotprojekt der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken NRW zur frühkindlichen Förderung der Mehrsprachigkeit. Dabei geht es nicht darum den Kids noch mehr Sprachen beizubringen, sondern, dass Kinder ihre Familiensprache mit der selben Selbstverständlichkeit benutzen wie Deutsch. Wenn die Mehrsprachigkeit gefördert wird, erleichtert dies auch das Lernen der deutschen Sprache. Dabei ist die Verwendung moderner digitaler Kommunikations- und Interaktionsmedien ausdrücklich erwünscht, fördert dies doch schon früh eine Medienkompetenz. Unterstützt werden wir dabei auch vom Kommunalen Integrationszentrum.

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Was ist das Ziel?

Nun, unser Ziel ist es, zusammen mit der Kita Kuhleshütte, mehrere altersgerechte Module zu entwickeln, mit denen wir Kitas unterstützen können, Mehrsprachigkeit vor Ort zu fördern, z. B. Medienboxen, die mit der kompletten Technik, Begleitbüchern und Projektvorschlägen bestückt sind, um Projekte eigenständig durchzuführen und die bei uns ausgeliehen werden können. Aber wir wollen auch Programme entwickeln mit denen wir, als Mediothek, in die Kitas fahren können, um mit den Kids zu arbeiten.

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Wie machen wir das?

Wir treffen uns regelmäßig um Ideen zu sammeln. Dann, wenn nötig, besorgen wir die erforderliche Technik, Programme oder Apps. Anschließend testen wir an uns (ja, wir sind erwachsen), ob sich unsrere Vorstellungen auch möglichst einfach umsetzen lassen. Sind wir zufrieden, packen wir unseren Sprachschatzkoffer mit dem benötigten Material und machen uns auf den Weg in die Kita, um den Erzieherinnen und den Kids das neue Projekt vorzustellen und vorzuführen. Um eine Regelmäßigkeit bzw. ein sich immer wieder wiederholendes Element einzuführen, haben wir einen Ablaufplan der immer gleich ist. Erst gibt es das Sprachschatzlied, dann das Programm und zum Ende ein Abschlußlied, gerne auch in verschiedenen Sprachen. Anfang und Ende finden immer in der ganzen Gruppe statt bevor dann, meist in Kleingruppen, gearbeitet wird, damit alle Kinder Zeit genug haben, sich intensiv mit dem Projekt zu beschäftigen. Dabei sollte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Nach dem Vorstellungstermin führen die Kitas dann für 4 – 6 Wochen das Programm eigenständig weiter. In dieser Zeit stellt sich heraus, wo noch was verändert werden muß oder ob eine Idee komplett am Interesse der Kinder vorbei geht. Wenn alles gut geht, haben wir zum Ende des Sprachschatzprojekts einige Module, die für gut befunden worden sind und die in das Angebot der Mediothek aufgenommen werden können.

Wir werden auf jeden Fall zum Projektende noch mal Berichten und vielleicht das ein oder andere Modul vorstellen.

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