Unsere Sommertipps ☼

Wir haben uns aus den verschiedensten Medienarten unsere Favoriten für den Sommer rausgepickt, um sie euch vorzustellen! "1793" von Niklas Natt och Dag Ein historischer Krimi, der mich neugierig gemacht hat, weil ich mich besonders für das 18. Jahrhundert interessiere. Arne Dahl, der schwedische Krimiautor, nennt 1793 „Ein Meisterwerk. Ein wilder und ungewöhnlicher Mix, der … Unsere Sommertipps ☼ weiterlesen

Ganz Ohr

  Das ist das Tolle an Bibliotheken – man stößt auf Dinge, die man nicht gesucht hat und von denen man nie gedacht hätte, dass sie spannend sind. So ist es mir mit dem Buch von Thomas Sünder und Dr. Andreas Borta gegangen. „Ganz Ohr“ heißt es, Untertitel: „Alles über unser Gehör und wie es … Ganz Ohr weiterlesen

TietzelsTipp: Manhattan Beach von Jennifer Egan

New York in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Anna begegnet uns am Anfang des Romans als Zwölfjährige, die ihren Vater auf Botengängen begleitet, mit denen er offensichtlich sein Geld verdient. Es bleibt geheimnisvoll, was er da eigentlich tut. Es ist eine Zeit großer Arbeitslosigkeit und Eddie Kerrigan muss nehmen, was er kriegen … TietzelsTipp: Manhattan Beach von Jennifer Egan weiterlesen

Jana Revedin: Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

von Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld  Die Architektin Jana Revedin schildert in ihrem Debutroman das Leben der Autorin und Lektorin Ise Frank. 1897 in den Ausklängen des 19. Jahrhunderts geboren, geprägt durch die Erfahrungen des 1. Weltkrieges und in ihrem Auftreten und Denken die Aura des Aufbruchs der 1920er Jahre symbolisierend, trifft … Jana Revedin: Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus weiterlesen

TietzelsTipp: Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie

Die Autorin ist Nigerianerin und lebt in Amerika. Mit "Americanah" bezeichnen die Nigerianer Landsleute, die längere Zeit in Amerika gelebt haben und, wenn sie zurückkommen, so viel Fremdes aufgesaugt haben, dass darüber ihre nigerianische Identität verloren gegangen ist, oder doch zumindest angeschlagen. Nun könnte man das für trivial halten, denn natürlich verändert sich jeder Mensch, … TietzelsTipp: Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie weiterlesen

TietzelsTipp: Heimkehr von Thomas Hürlimann

Heinrich Übel jun. wird von seinem Vater, dem Gummifabrikanten aus dem Schweizer Hochtal, vor die Tür gesetzt mit den Worten, er sei „der Abfall, der weit vom Stamm gefallen ist“. Er solle sich erst wieder nach Hause trauen, wenn aus ihm etwas geworden sei. Der Junior geht nach Zürich und hört dort unendlich viele Vorlesungen, … TietzelsTipp: Heimkehr von Thomas Hürlimann weiterlesen

TietzelsTipp: Konzert ohne Dichter von Klaus Modick

Es sind Momentaufnahmen, sowohl das Gemälde, um das es hier geht – „Das Konzert“ oder „Der Sommerabend“ – als auch Heinrich Vogelers Gedanken, die er anlässlich der Verleihung der Großen Medaille für Kunst und Wissenschaft in Oldenburg, über sein Leben, seine Kunst, seine Freunde anstellt. 1905 ist das, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes in dieser … TietzelsTipp: Konzert ohne Dichter von Klaus Modick weiterlesen

TietzelsTipp: Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve

Selten war ich bei der Lektüre eines Romans so froh, im 21. Jahrhundert zu leben. Um 1820 muss das Leben für Frauen eine Hölle aus Stumpfsinn und Langeweile gewesen sein. Wenigstens in den hier beschriebenen adeligen Kreisen, die die Welt der Annette von Droste-Hülshoff ausmachten. Geradezu körperlich spürt man die grenzenlose Borniertheit einer Gesellschaft, die … TietzelsTipp: Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve weiterlesen

Und wenn es die Zeit nicht gäbe? Eine Literaturempfehlung

Dies ist eine kurze Empfehlung für ein kleines Bändchen, das fast in jede Handtasche passt:   Und wenn es die Zeit nicht gäbe? Meine Suche nach den Grundlagen des Universums von Carlo Rovell.   Carlo Rovelli, 1956 in Verona geboren, arbeitet heute als Professor für Physik an der Universität Marseille. Zusammen mit Lee Smolin entwickelte … Und wenn es die Zeit nicht gäbe? Eine Literaturempfehlung weiterlesen

TietzelsTipp: Hillbilly-Elegie von J.D. Vance

Ein junger Mann, der Autor, erzählt mit 31 Jahren sein Leben, nein, er berichtet, wie es möglich war, den Weg zu schaffen aus den absoluten Niederungen der amerikanischen Gesellschaft und ein erfolgreiches Jura-Studium an einer der renommiertesten Universitäten des Landes, Yale, abzuschließen. Nun könnte man geneigt sein, zu glauben, dass hier die Verwirklichung des so … TietzelsTipp: Hillbilly-Elegie von J.D. Vance weiterlesen