TietzelsTipp: Vor dem Anfang von Burghart Klaußner

Man kennt den Autor als Schauspieler, so etwa als Pastor in „Das weiße Band“, und jetzt spielt er den Brecht in Heinrich Breloers neuester Verfilmung. Vor dem Anfang ist sein erster Roman, der sich wohl an eine wahre Begebenheit anlehnt, die ihm sein Vater einst erzählte. Die kurze Geschichte handelt von zwei Männern, die es … TietzelsTipp: Vor dem Anfang von Burghart Klaußner weiterlesen

TietzelsTipp: Ein Festtag von Graham Swift

Der 30. März 1924, Mothering Day, Muttertag. Die Dienstboten bekommen frei an diesem Sonntag, um ihre jeweiligen Mütter zu besuchen. Jane Fairschild ist 22 Jahre alt und Dienstmädchen im Hause der Nivens, und auch sie bekommt frei, obwohl sie Waise ist und keine Mutter besuchen kann. Für sie soll es dennoch ein Festtag ganz besonderer … TietzelsTipp: Ein Festtag von Graham Swift weiterlesen

TietzelsTipp: Ida von Katharina Adler

Ganz sympathisch ist sie einem am Anfang nicht, diese Ida, die da 1941 in Ellis Island landet und die den Eindruck erweckt, als sei sie mit allem unzufrieden, insbesondere mit ihrem Sohn Kurt und seiner neuen Frau, die er ihr nicht einmal vorgestellt hat vor der Hochzeit. Dabei sind das keine normalen Zeiten, in denen … TietzelsTipp: Ida von Katharina Adler weiterlesen

TietzelsTipp: Atlas der unentdeckten Länder von Dennis Gastmann

Der Titel ist irreführend, denn unentdeckte Länder gibt es heutzutage nicht mehr oder kaum noch, und Dennis Gastmann ist nicht dort gewesen. Aber er ist in ziemlich abgelegenen, schwer zugänglichen Gegenden dieser Welt gewesen und man kann nur staunen über seinen Mut, seine Gelassenheit und seine Leidensfähigkeit, oder vielleicht besser, seine Bereitschaft, viel Unbill zu … TietzelsTipp: Atlas der unentdeckten Länder von Dennis Gastmann weiterlesen

TietzelsTipp: Ein lebendiges Feuer von Alois Prinz

Die Lebensgeschichte der Milena Jesenská Es greift zu kurz, würde man die Bedeutung der Milena Jesenská auf ihre kurze Bekanntschaft mit Franz Kafka beschränken. Es ist richtig, dass die Veröffentlichung der Briefe Kafkas an Milena das Interesse an ihr wach gehalten hat. Aber die Begegnung mit dem, damals noch kaum bekannten, Schriftsteller war kurz. Ende … TietzelsTipp: Ein lebendiges Feuer von Alois Prinz weiterlesen

Unsere Sommertipps ☼

Wir haben uns aus den verschiedensten Medienarten unsere Favoriten für den Sommer rausgepickt, um sie euch vorzustellen! "1793" von Niklas Natt och Dag Ein historischer Krimi, der mich neugierig gemacht hat, weil ich mich besonders für das 18. Jahrhundert interessiere. Arne Dahl, der schwedische Krimiautor, nennt 1793 „Ein Meisterwerk. Ein wilder und ungewöhnlicher Mix, der … Unsere Sommertipps ☼ weiterlesen

Ganz Ohr

  Das ist das Tolle an Bibliotheken – man stößt auf Dinge, die man nicht gesucht hat und von denen man nie gedacht hätte, dass sie spannend sind. So ist es mir mit dem Buch von Thomas Sünder und Dr. Andreas Borta gegangen. „Ganz Ohr“ heißt es, Untertitel: „Alles über unser Gehör und wie es … Ganz Ohr weiterlesen

TietzelsTipp: Manhattan Beach von Jennifer Egan

New York in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Anna begegnet uns am Anfang des Romans als Zwölfjährige, die ihren Vater auf Botengängen begleitet, mit denen er offensichtlich sein Geld verdient. Es bleibt geheimnisvoll, was er da eigentlich tut. Es ist eine Zeit großer Arbeitslosigkeit und Eddie Kerrigan muss nehmen, was er kriegen … TietzelsTipp: Manhattan Beach von Jennifer Egan weiterlesen

Jana Revedin: Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

von Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld  Die Architektin Jana Revedin schildert in ihrem Debutroman das Leben der Autorin und Lektorin Ise Frank. 1897 in den Ausklängen des 19. Jahrhunderts geboren, geprägt durch die Erfahrungen des 1. Weltkrieges und in ihrem Auftreten und Denken die Aura des Aufbruchs der 1920er Jahre symbolisierend, trifft … Jana Revedin: Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus weiterlesen

TietzelsTipp: Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie

Die Autorin ist Nigerianerin und lebt in Amerika. Mit "Americanah" bezeichnen die Nigerianer Landsleute, die längere Zeit in Amerika gelebt haben und, wenn sie zurückkommen, so viel Fremdes aufgesaugt haben, dass darüber ihre nigerianische Identität verloren gegangen ist, oder doch zumindest angeschlagen. Nun könnte man das für trivial halten, denn natürlich verändert sich jeder Mensch, … TietzelsTipp: Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie weiterlesen