Monkey Night oder wieso man zum Lachen in den Keller geht

Eins meiner Lektoratsgebiete in der Mediothek ist die Abteilung der deutschsprachigen Hörbücher. Hier trage ich für die Anschaffung der Medien in den verschiedenen Genres Verantwortung. Dabei ist ein von mir sehr geschätztes Genre das des Kabaretts bzw. der Comedy. Über Hagen Rether, Dieter Nuhr und andere vergleichbare Kabarettisten kann ich mich ungemein freuen.
Durch den Umgang mit den Hörbüchern dieses Bereiches bin ich tatsächlich schließlich auch ein Genießer von Live-Veranstaltungen mit Kabarett und Comedy geworden.

Und da muss ich sagen, was für ein Glück, dass die Krefelder Kulturszene hier so Einiges an passendem Programm zu bieten hat. Neben der Kulturfabrik hat auch der Königpalast immer wieder Auftritte von Größen der deutschen Comedy- und Kabarettszene im Programm.

Mein Favorit – und tatsächlich noch ein Geheimtipp – ist aber eine Veranstaltungsreihe, die (noch) nicht überlaufen in einem beschaulichen Rahmen und einer originellen Location stattfindet und für die ich hier unbeauftragt und unbezahlt gerne mal die Werbetrommel rühre. 😉

Gemeint ist die „Monkey Night“ des Krefelder Künstlers Volker Diefes, die nach mehrfachem Ortswechsel innerhalb Krefelds nun seit längerem schon im Jazzkeller Krefeld Heimat für eine wirklich gelungene Veranstaltungsreihe gefunden hat.

Volker

In der Regel im 14tägigen Turnus lädt Diefes Kollegen der deutschen Kabarett- und Comedy-Szene ein, die innerhalb einer immer rasant vergehenden Stunde ihr Programm aufführen – alles nach dem Motto „60 Minuten Schabernack vom Feinsten“.
Auf der beschaulich-kuscheligen – manche sagen kleinen – Kellerbühne sitzt man dabei als Zuschauer quasi dem Künstler auf dem Schoss.

Dies führt zum einen zu einer einmaligen Atmosphäre und einer wunderbaren Authentizität der Künstler, zum anderen zu einer (vor allem für die ersten Tischreihen) direkten Beteiligung des Publikums.
Ist halt doch was anderes, als vor dem heimischen Fernseher nur zu rezipieren. 😉

Viele der Künstler nutzen deshalb auch diesen Rahmen, um teils nagelneue Programme genau hier auszuprobieren. D.h. die Krefelder kommen so in den Genuss von taufrischen Kleinkunst-Ideen aus Musikkabarett, Bauchrednerkunst, Wort-Akrobatik, Stand-up Comedy und vielem mehr.

Eingerahmt wird der jeweilige Vortrag immer von Volker Diefes eigenen Programmausschnitten und einem Kurz-Interview mit dem Künstler, der darin ein paar Hintergrundinfos zu sich selbst und seinem Werk geben kann – schon dabei gibt es die ersten Lacher.

Also, meine Empfehlung:
Geht dienstagsabends zum Lachen in den Jazzkeller!
Es lohnt sich, definitiv! 😉

Wer jetzt neugierig geworden ist und die Show live erleben will, der braucht leider ein wenig Geduld. Die nächste Staffel startet erst wieder am 12. März 2019. Dann ist der Comedian Michael Steinke zu Gast.

Wer über weitere Termine auf dem Laufenden bleiben will, dem empfehle ich die Webseite des Jazzkellers  oder die Facebookseite der Monkey Night.

Eure Bettina

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