Mmmmh wie lecker…Rhabarber!

Okay, an diesem Gemüse scheiden sich wohl definitiv die Geister: es gibt – so meine Erfahrung – die Liebhaber und die Hasser. Und niemanden dazwischen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren 😉

An die Liebhaber oder solche, die es werden wollen, richte ich mich mit diesem Blogbeitrag und meinem Lieblings-Rhabarber-Kuchen-Rezept.

Rhabarber wird nicht das ganze Jahr zum Verzehr angeboten, sondern nur im Frühjahr. Das liegt wohl an der Oxalsäure, die sich im Laufe des Jahres stark in der ansonsten für uns so gesunden Pflanze anreichert und  gesundheitsschädlich ist. Dies und ein paar andere schöne Hintergrundinfos zu diesem leckeren Gemüse kann man auch bei Wikipedia finden.

Mir geht es so, dass alles, was man nicht rund ums Jahr bekommen kann, kulinarisch seinen besonderen Reiz hat. Und ich freue mich dann immer sehr, wenn die Saison beginnt. Rhabarber hat jedenfalls für mich einen herrlich säuerlichen Geschmack. Und ich finde, dass diese Note so wunderbar zu süßem Gebäck passt – quasi wie ein Kontrapunkt oder wie eine Disharmonie in der Musik, die dann beim Kauprozess aufgelöst wird zu einem geschmacklichen Genuss-Erlebnis.

Man merkt, ich gerate ins Schwärmen und das, obwohl ich eigentlich nicht so der Kuchentyp bin. Ich esse Kuchen, okay, aber mehr als ein Stück – und das auch nur gelegentlich – muss es für mich nicht unbedingt sein. Aber bei diesem Rhabarberkuchen, da mache ich definitiv eine Ausnahme. 2-3 Stücke kann ich davon im Nu verputzen.

So, und wo ich jetzt hier allen den Mund schön wässrig gemacht habe, will ich niemanden länger auf die Folter spannen und das Geheimnis der Herstellung dieses tollen Kuchens natürlich auch verraten, damit möglichst viele in den gleichen Genuss kommen:

Zutaten:

Für den Teig:

250 g Mehl

125 g Butter

1 Ei

1 P Vanillezucker

125 g Zucker

Für den Belag:

750 – 1000 g Rhabarber

125 g Puderzucker

1 kleines Glas Rum

Außerdem:

Paniermehl

Butter zu Butterflöckchen

Etwas Rohrzucker

Mandelblättchen

Was zu tun ist:

Den Rhabarber säubern, in gleichmäßige, ca. fingerdicke Stücke schneiden und mit dem Rum und Puderzucker verrühren. Das Ganze einige Stunden zugedeckt durchziehen lassen.

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig zubereiten.

Diesen mind. eine halbe Stunde kalt stellen.

Eine Tortenform mit Backpapier auslegen oder eine Tarteform einfetten. Bei beidem gilt: Boden und Rand der Form mit Teig auskleiden. Den Boden anschließend mit Paniermehl bestreuen. Nun den abgetropften Rhabarber drauf geben. Obenauf die Mandelblättchen verteilen, mit Zucker bestreuen. Zum Schluss Butterflöckchen darauf verteilen.

Und dann ab in den vorgeheizten Backofen:

mit Ober/Unterhitze bei 190 Grad ca. 40 min.,

im Umluftherd bei ca 175 Grad ca. 40 Min. backen.

Fertig ist der Rhabarbergenuss. Ist klar, dass da beim Verzehr leckere Schlagsahne zugehört!?

Guten Appetit wünscht euch Bettina 🙂

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