Ein Azubi-Leben – Another One Cites Her Past

Hey, ich bin Chiara Reski und Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (kurz FaMI) in der Mediothek Krefeld. Im August dieses Jahres habe ich mein drittes Ausbildungsjahr begonnen und treibe mich jetzt gerade im Social-Media-Teil der Öffentlichkeitsarbeit rum, wozu natürlich ein kleiner Vorstellungs-Beitrag im Blog gehört. Mache ich doch gerne 😉

1997 wurde ich geboren. Zu meinem Glück in Krefeld Hüls, dem Ort mit der weltbesten Eisdiele. Nachdem ich dort auch zum Kindergarten und in die Grundschule gegangen war, zog es mich für die weiterführende Schule in die Innenstadt.
Die nächsten 8 Jahre bis zum Abitur verbrachte ich also auf dem Ricarda-Huch-Gymnasium. Nach Schulschluss, beziehungsweise später auch in Freistunden, lockte stets die Fußgängerzone zum Essen und Shoppen gehen und natürlich auch die Mediothek.

Meinen Ausweis hatte ich schon von klein auf und kann stolz behaupten auch das alte Bibliotheksgebäude am Theaterplatz, sowie die Übergangslösungen während des Neubaus genutzt zu haben.

Während mir früher meine Eltern, die praktischerweise in der Stadt arbeiten, Buchwünsche ausgeliehen und mitgebracht hatten, war ich ab der fünften Klasse regelmäßig selbst vor Ort. Da ich jedoch dazu neigte (oder eher neige 😀 ) mich für viel zu viel auf einmal zu interessieren, wankte ich oft mit monströsen Bücherstapeln aus der Mediothek. Da ich damit natürlich auf keinen Fall den weiteren Schultag hätte durchstehen können, ganz zu schweigen von der Busfahrt nach Hause, mussten wieder meine Eltern herhalten und meine Ausleihen nach Hause transportieren.

Auf dem Weg zum Abi wusste ich nie so genau was ich später machen wollte. Meine Kindheitsträume Sängerin (im Grunde ist das immer noch auf Platz 1 meiner Berufswunschliste :D) oder alternativ Autorin zu werden, waren mir doch etwas zu unrealistisch um weiterverfolgt zu werden, und seit meinem Praktikum in einer Grundschule in der achten Klasse hatte sich für mich auch die Lehrerkarriere erledigt.
Also was tun?
Auf ein Studium hatte ich überhaupt keine Lust – hatte ich doch schon die letzten 11 Jahre meines Lebens in der Schule gesessen -, sondern wollte lieber etwas Praktisches machen und am besten auch gleich Geld verdienen. Eine Ausbildung sollte es also sein.
Da ich aber an einer kleinen Entscheidungsfindungsstörung leide, war ich für die meisten Ausbildungen schon ziemlich spät dran und hatte mich auch noch gar nicht genau für eine Richtung entschieden. Vielleicht doch erst mal was anderes?
Ich entschied mich schließlich für ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Umweltzentrum am Hülser Berg. Dort hatten die anderen FÖJler und ich vormittags mit Schulklassen oder Kindergartengruppen zu tun, mit denen wir die verschiedenen Programme zu umweltrelevanten Themen durchspielten, während nachmittags Landschaftspflege betrieben wurde (Rasen mähen, Hecke schneiden…).

Und obwohl mir das für die Zeit echt viel Spaß gemacht hat und ich viele nette Leute kennengelernt habe, könnte ich mir nicht vorstellen so etwas mein ganzes Leben zu machen.
Zum Glück hatte ich inzwischen eine genauere Vorstellung was mein Ding wäre. Ein Job mit viel Kundenkontakt, der abwechslungsreich ist, und am besten auch noch eine meiner Freizeitleidenschaften mit einschließt.
Zum Beispiel Bücher! Schnell gingen meine Gedanken zur Mediothek und ich entschied mich, mich für die Ausbildungsstelle der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste zu bewerben. Als ich diese dann tatsächlich bekommen habe, freute ich mich wahnsinnig und tue das auch jetzt noch.

Festschrift 10 Jahre Mediothek – Was machen wir hier eigentlich?

In meiner Freizeit ist eins meiner Hobbys natürlich immer noch das Lesen, wobei ich ein breites Angebot an Romangenres besitze, aber mich auch mal an dem einen oder anderen Fachbuch versuche. Wahnsinnig gerne blättere ich auch durch Kochbücher und fotografiere jedes halbwegs interessante Rezept ab, nur um es dann nie wieder anzusehen… 😀 Dabei koche ich sogar eigentlich ganz gern, aber dann doch eher Eigenkreationen. Außerdem spiele ich Volleyball und reite gern.

Aber das mit Abstand wichtigste in meinem Leben ist Musik. Ich spiele Gitarre und singe wie gesagt auch sehr gern, seit einem guten Jahr auch in einer Band (Wer beim 10. Geburtstag der Mediothek die Vorband gesehen hat, die während des Einlasses gespielt hat – das waren wir! :D).

Außerdem bin ich Fan von diversen Bands im Rock und Alternative Bereich und regelmäßig bei Konzerten anzutreffen, gerne auch mal im Ausland, denn wenn es in Deutschland nur wenige Konzerttermine gibt, muss mal halt mal zu unseren niederländischen Nachbarn ausweichen. Immer noch näher als Berlin oder Hamburg! 😀

Ab und zu geht es dafür sogar in die UK, wobei mir eigentlich jede Ausrede recht ist um dort hin zu fahren. Ich mag einfach Land, Leute und Sprache wahnsinnig gerne.

Wenn ich da bin nutze ich das meistens direkt auch dazu, mir neue Labellos zu kaufen. Die sammle ich nämlich, und in anderen Ländern gibt es immer Sorten, die ich bei meinen 659 noch nicht habe. 😀

So, das war es erst mal von mir. 😀
Bis bald, eure Chiara 🙂

Ein Gedanke zu „Ein Azubi-Leben – Another One Cites Her Past

  1. Hallo Chiara,
    ich kann deine Beweggründe für diesen Beruf sooo gut nachvollziehen. Anders als du wusste ich seit dem ersten Praktikumstag während der Schulzeit, dass ich in der Bibliothek arbeiten möchte. Und das ist bis heute so geblieben. 🙂 Außerdem schreibe ich ebenfalls gerne Texte und wer weiß… Vielleicht ja mal ein eigenes Buch. 😉
    Also alles Gute für die weitere Ausbildung und viel Glück für die Abschlussprüfung!
    LG Tine

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