Der Aufreger der Vorweihnachtszeit – Krefelder Weihnachtsmarkt 2018

Hallo zusammen,

heute wird es mal ganz persönlich und vorweihnachtlich. Ich arbeite zwar in der Mediothek Krefeld, und somit auch für die Stadt Krefeld, kann mir meine Meinung aber selbst bilden und schwöre Euch deshalb, was jetzt kommt, kommt von mir.

Das mit der Idee, sich eine eigene Meinung zu bilden, ist schon mal ein guter Einstieg in diesen Blogpost. Es geht um unseren Krefelder Weihnachtsmarkt. Dieses Jahr stand er, zumindest in der Diskussion um ihn, unter keinem guten Kometen, nicht mal unter einem guten Stern. Aber, fangen wir vorne an.

Ganz plötzlich tauchte in den sozialen Netzwerken eine Studie auf, man hatte Weihnachtsmärkte getestet und der Krefelder landete auf dem vorletzten Platz. Unattraktiv, einfallslos und nur Fressbuden. Nach einem etwas genaueren Blick kam dann heraus, diese „Studie“ war eine Zusammenfassung von Google- und Facebookbewertungen, nichts empirisches, nichts wirklich handwerklich sauberes und dann, und das ist ja dann schon fast wieder witzig, erschien diese Info auch noch BEVOR der Weihnachtsmark eröffnete. Mein Klassenlehrer hätte das Ding mit einem „Setzen. Sechs“ abgetan und gut wäre es gewesen.

Aber, so funktioniert die Welt heute nicht mehr. Die Presse griff das Thema auf, zunächst, sagen wir es wohlwollend, wenig reflektiert, und so begann eine Lehrstunde im Fach: Wie Facebookgruppen funktionieren ;).
Ich muss ein bisschen ausholen um es verständlicher zu machen. Ich arbeite jetzt seit 11 Jahren in unserer schönen Stadt und bin seit etwas über einem Jahr auch Krefelder Bürger. Ich bin beruflich nahezu 24/7 im Netz unterwegs, kenne viele Facebookgruppen, auch rund um andere Städte. Dieser Hang zum Bashing der eigenen Stadt ist mir noch nie so ins Auge gesprungen wie hier in Krefeld. Es scheint ein wenig so, als hätte man das rumnörgeln an allem, wirklich allem hier erfunden und kultiviert es seitdem sehr sorgfältig.

Es kam, was kommen musste, die Kommentarspalten füllten sich mit Negativem über den Weihnachtsmarkt. Nur Fressbuden, das Stadtmarketing ist unkreativ, lächerlich, man sollte sich schämen, peinlich und das schönste am Krefelder Weihnachtsmarkt sei die Tatsache, dass man von dort aus schnell am Bahnhof ist um nach Aachen zu fahren, dort sei ja noch ein richtiger Markt.

Fragte man dann konkret nach, ob die Beschwerdeführer denn schon mal in Krefeld vor Ort gewesen seien, kam meist keine Antwort mehr, oder ein „Brauch ich nicht, ist eh jedes Jahr der gleiche Mist“. Nun ja.
Seien wir ehrlich zu uns selbst, natürlich kann man den Krefelder Weihnachtsmarkt nicht mit dem Mördervent rund um den Aachener Dom vergleichen. Das will aber auch keiner. Wer sich tatsächlich mal ernsthaft auf den Krefelder Weihnachtsmarkt begibt findet dort was vor?

Nun, es gibt natürlich Gastrohäuschen, es gibt aber auch Fellhandwerk, Schmuck, Süßigkeiten, Musik und vieles mehr. Der Weihnachtsmarkt hat im Grunde zwei Teile, die sich rund um die Diokirche gruppieren. Kommt man aus der Innenstadt, geht es links auf den traditionellen Weihnachtsmarkt. Karussell, Bratwurst und Glühwein fehlen dort ebenso wenig wie Reibekuchen und Schmuck.

Läuft man dann durch die Diokirche gelangt man zum Teil „Made in Krefeld“. Eine völlig andere Atmosphäre, Stände mit lokalen Künstlern und Anbietern und eben so völlig anders als Trubel auf der anderen Seite.

Gospelkonzerte, Klavieraufführungen und vieles mehr rundeten in den vergangenen Tagen den Weihnachtsmarkt ab. Was soll ich sagen, ich war in meiner Mittagspause einige Mal mit Kolleginnen und Kollegen dort Essen, habe Abends ein Konzert besucht und fühlte mich rundum wohl. Man kommt mit Menschen ins Gespräch, die Krefelder Kunst- und Musikszene präsentiert sich, es gibt gute Speisen und, nach Dienstschluss, Getränke 😉 und ich habe mich dort immer sicher gefühlt.

Also, liebe Krefelder, schaut Euch den Weihnachtsmarkt bitte mal an, bevor ihr urteilt. Nehmt nette Menschen mit, genießt die Zeit, futtert Euch durch und macht diesen Markt einfach zu Eurem Markt. Ich finde viele Ideen super und freue mich darauf, wenn das Ganze im kommenden Jahr vielleicht noch etwas ausgebaut wird. Kritik, wenn sie sachlich ist, hört sicher auch das Stadtmarketing gern, es trägt zur Verbesserung bei, sinnfreie Pauschalverurteilungen und KrefeldBashing helfen keinem. Es ist schließlich unsere Stadt…habt alle eine gute Vorweihnachtszeit und ruhige Feiertage.

Euer Martin

 

55 Gedanken zu „Der Aufreger der Vorweihnachtszeit – Krefelder Weihnachtsmarkt 2018

      1. So ist es. Die Hetzer nutzen die Anonymität und den räumlichen Abstand. Schade finde ich nur, dass die Presse oft nicht so hinterfragt, bevor sie so etwas wiedergibt. 😥

  1. Martin – besser kann man unseren Weihnachtsmarkt nicht beschreiben! Sehr schön und ich kann Deine Aussagen nur bestätigen, da ich keine 100m entfernt wohne. Ich bin gerne dort!

    Wunderbarer Bericht – Danke

  2. Lustiger Weise sind die Fotos alle ungefähr von dem gleichen Standpunkt aufgenommen worden.

    Der Krefelder Weihnachtsmarkt kann sich nicht mit Aachen messen? Ach was. Wie wäre es denn mit dem Dorf Grefrath? Selbst das klappt aber nicht. Das ist kein Weihnachtsmarkt, das ist eine Ausrede. Und der rote Teil? Hübscher! Leider nicht Berrierefrei. Die Knaller vom Stadtmnarketing mögen sich auf die Schultern klopfen, aber mit nem Rolstuhl komme ich da leider nicht durch.

    Und es gibt KEINE guten Speisen und KEINE guten Getränke. Und lolake unternehmen zu featurn macht Kempen seit 20 Jahren.

    Krefeld ist furchtbar.

    1. Na, da hat aber einer nen Brass.
      Also, die Bilder sind natürlich NICHT alle von ähnlichen Standorten aufgenommen worden, sondern sowohl von der Rheinstraße als auch von den beiden Marktteilen. Über Geschmäcker lässt sich nicht streiten, wäre das Essen dort schlecht und würde mir nicht schmecken, wäre ich nicht so oft hingegangen.
      Zum Rindenmulch, er trägt zur Atmosphäre bei, wie barrierearm er ist, kann ich nicht einschätzen, beim Gospelkonzert habe ich aber Menschen im Rollstuhl und eine Person mit Langstock gesehen.
      Besoffene habe ich auf dem Markt bislang keine angetroffen, vielen Menschen mit guter Laune indes schon. Der Satz „Krefeld ist furchtbar“ unterstützt dann letztlich meine Aussage weiter oben im Text.
      q.e.d.
      In diesem Sinne, schöne Feiertage und viel Spaß mit der lebenden Krippe in Kempen….das Fass mache ich jetzt mal nicht auf 🙄
      Martin

      1. Lieber Martin Kramer,
        man kann JEDEN TAG dort besoffene treffen. Es sind sogar die gleichen Cliquen, die sich dort die Kante geben. Deren Fahrräder stehen am Schwanenmarkt und -fast- jeden Tag eiern diese dann noch durch den Straßenverkehr nach Hause.
        Wenn dir das Essen dort schmeckt – bitteschön. Aber ich finde ausgefalleneres, hochwertigeres Essen besser. Wie man es sogar in der Kleinstadt Kempen findet. eEs ist 2018. Nicht 1998.

        Und das DU die barrierefreiheit nicht beurteilen kannst – schön für dich. ICH kann es. Und ich weiß, dass es nahezu unmöglich ist 50% des Marktes besuchen zu können, weil sich irgendwelche Leuchten gedacht haben, es würde „zur Athmosphäre“ beitragen. Der Man vom Stadtmarketing ist nicht gut. Punkt.

        Also ich habe noch NIE einen mieseren Weihnachtsmarkt in meinem Leben gesehen. Und da ich hier sogar Dörfer mit Krefeld vergleiche, bin ich sogar noch gnädig. Und ich habe in 7 Städten gelebt und viele weitere Märkte besucht.

        Krefeld ist furchtbar.

      2. Ach Martin,

        schöner Vorname übrigens, der große Vorteil an einer Diskussion zwischen zwei erwachsenen, vernunftbedarften, Menschen ist ja die Tatsache, dass das Ergebnis nicht zwingend kongruent sein muss. Auch Argumente rund um die Qualität von Nahrungsmitteln sind hier ja nicht wirklich faktisch austauschbar. Es lohnt auch nicht. Wie zu Beginn des Artikels geschrieben, ist er eine Meinung, die es zu respektieren gilt, genauso respektiere ich auch die hier vorgetragene, Krefeld sei furchtbar, auch wenn sie von meiner abweicht und ich sie für polemisch und pauschalisierend halte. Aber so hat halt jeder seine Ansichten und das ist auch gut so. Zwei Tipps oder Bitten hätte ich dann noch zum Abschluss. Wenn das mit dem Rindenmulch tatsächlich so ein Problem ist, dann schreiben Sie doch bitte eine Mail an das Stadtmarketing oder rufen dort an ( https://www.krefeld.de/de/stadtmarketing/05-stadtmarketing/ ) , im Januar gibt es eine Feedbackrunde, da ist man für solche Hinweise sicher dankbar. Vielleicht wird die Mail dort eher gehört wenn sie sich Anreden wie „Die Knaller vom Stadtmarketing“ verkneifen und es eher sachlich probieren.
        Der zweite, gut gemeinte, Tipp ist noch simpler. Wenn Ihnen der Weihnachtsmark so gar nicht gefällt, sie Ihn ja vielleicht sogar, wie ganz Krefeld, furchtbar finden….dann gehen Sie halt nicht hin. Sicher freut man sich in Kempen über einen weiteren Gast, der die dortige Arbeit zu schätzen weiß.
        Viel Spaß auf welchem Markt auch immer, eine schöne Vorweihnachtszeit und angenehme Feiertage wünsche ich.
        Gruß
        Martin

      3. Martin Kramer,

        wieso kann man auf ihren letzen Beitrag nicht direkt antworten?

        Ich finde ews ja nett, dass sie sich gewählt und diplomatisch äußern. Das ist entweder originär oder vom Dienstherrn bestimmt. Wie dem auch sei. Echt wirkt es nicht. Und herablassend wirkt es ebenfalls.

        Falls Sie ews nicht wissen. Das mit dem Rindenmulch ist kein neues Thema. Es wurde schon verbessert und gröberes im vergleich zum Vorjahr bestellt. Denn der Organisator hat sich die Meinung von betroffenen eingeholt, sie aber letztlich KOMPLETT IGNORIERT und einen von ihm ausgedachten „Kompromiss“ installiert. Hilft seinem Gewissen, aber keinen Senioren. Ihren Link brauche ich nicht. Ich spreche den Herrn persönlich an oder telefoniere. Halten sie mich für so deppert, dass ich einen Link von ihnen brauche? Peinlich!

        Und für ihren tollen, herablassenden zwieten Tipp. Als Sozial engagierter Mensch und Anwohner ist es schwer die wenigen Aktionen die Krefelkd bietet zu ignorieren. Ich würde es LIEBEN aden Weihnachtsmarkt zu meiden. Aber ich KANN ES NICHT.

        Sie können gerne erneut höflich Antworten. Das macht ihr Anliegen aber nicht richtig.

      4. Sie haben direkt auf meinen Beitrag geantwortet, die Antwortstruktur gibt die Blogsoftware vor. Um höflich zu agieren brauche ich keinen Dienstherren, das hat etwas mit meiner Erziehung zu tun. Zum ganzen Rest nehme ich keine Stellung mehr, die Diskussion war mit der Feststellung der nicht deckungsgleichen Meinungen abgeschlossen. Die Weihnachstwünsche habe ich auch gesendet, in diesem Sinne mache ich jetzt hier final den Deckel drauf.
        Gruß, Martin

  3. Von em Standpunkt der Fotos kann man nach links gehen, wo sich alle besaufen, oder nach rechts gehen, wo gehbehinderte nicht weiter kommen. Daumen hoch Krefeld!

    1. Lieber Martin Kramer,
      Da sind Sie aber gut auf Ihren Namensvetter angesprungen. 😉
      Krefeld ist wirklich furchtbar. Zumindest partiell. Aber das ist jede Stadt, an irgend einer Stelle immer.
      Ihr Namensvetter scheint kein Besucher des Weihnachtsmarkt, weder des einen, originären noch des MiK zu sein.
      Das Angebot des klassischen Weihnachtsmarkt ist das, was man auf allen Weihnachtsmärkten Land auf und Land ab findet.
      Wäre das Essen tatsächlichach so schlecht wie Freund Martin es hier beschreibt, drängt sich mir die Frage auf „Woher die Schlangen an den Imbissbuden kommen?“
      An der Barrierefreiheit muss Ulrich Cloos wirklich noch etwas tun. RollstuhlFahrer habe ich einige auf dem MiK gesehen. Aber mit einem Rollator ist es auf Grund der kleinen Räder recht schwierig.
      Also, Martin, nennen wir ihn einmal „den Anderen“, scheint stark Krefeld geschädigt zu sein und wenig differenzieren zu können.
      Was nicht heißt, dass der Krefelder Weihnachtsmarkt nicht noch ausbaufähig wäre.
      Was schwer genug ist, da wir uns in NRW am Rande eines Ballungsraums befinden. Düsseldorf, Essen, Köln, CentrO, Duisburg sind mit ihren großen Weihnachtsmärkten und deren Specials wie z.B. dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Essen, quasi vor der Tür.
      Man sollte den Krefelder Weihnachtsmarkt nehmen wie er ist.
      Zum geselligen Treffen nach der Arbeit oder um mal mit Freunden einen Glühwein oder einen gepflegten SchlehenGin zu trinken.

      Am Ende frage ich mich was die Menschen erwarten? Wer etwas besonderes will, muss eben etwas reisen und nach Aachen, Münster oder Nürnberg fahren.

      😉

  4. Also:
    Ich gehe am Rollator und ich wohne in sichtweise. Bin also häufiger dort! Natürlich ist der Rindenmulch nicht so Radfreundlich – aber es geht ohne große Probleme. Man muss es natürlich auch wollen *grins

    Deine Berichte „Martin No 2“ zeigen eine große negative Laune! Dann bleibe doch einfach in Kempen und pflege dort Deine Überheblichkeit weiter.

    Einen schönen restlichen Adventsonntag vom Krefelder Weihnachtsmarkt.

    Ach ja: Das Glas ist immer halb voll….

  5. Bekebo. Ich bin Krefelder. Und ich schiebe Senioren über den Mulch. Ab 80 Kilo wird es sehr, sehr schwer. Alleine würden sie es nie schaffen.

    Hier ist nix überheblich. Hier beurteilt jemand die Realiität und hat eine Meinung. Und wie der andere Martin ja sagt, sind Meinungen Meinungen.

  6. Und mal zu ihrem Artikel: „die „Studie“ war eine Zusammenfassung von Google- und Facebookbewertungen, nichts empirisches.“

    Merken sie selber, oder?

  7. „Sie haben direkt auf meinen Beitrag geantwortet, die Antwortstruktur gibt die Blogsoftware vor. Um höflich zu agieren brauche ich keinen Dienstherren, das hat etwas mit meiner Erziehung zu tun. Zum ganzen Rest nehme ich keine Stellung mehr, die Diskussion war mit der Feststellung der nicht deckungsgleichen Meinungen abgeschlossen. Die Weihnachstwünsche habe ich auch gesendet, in diesem Sinne mache ich jetzt hier final den Deckel drauf.
    Gruß, Martin“

    Das gibt die Blog-Software NICHT vor. Sie nutzen WordPress. Und Worpress lässt sich sinnvoller einstellen. Aber gut.

    Sie bleiben herablassend und gehen nicht auf die Punkte ein. Das halte ich für mich fest.

    Feiern sie sich auf ihre Mediothek, die keine Bibliothek sein will. Sowas haben vergleichbare Städte in Ihren Stadtteilen und nicht einsam im Zentrum. Aber sie haben ja erkannt, das es mehr gibt als Bücher. Wow! Ich finde auch das peinlich.

    Wir könnten hier super über den Standort und die Machart des Marktes diskutieren. Aber sie wollen nicht. Sie übernehmen quasi den Artikel der kostenlos Zeitung und meinen ihren socialmedia Job gemacht zu haben.
    ich kann ihnen VERSICHERN, dass das sehr, sehr viele Krefelder durchauen und in Moers, Kempen oder Düsseldorf ihre Freizeit verbringen. Oder Duisburg und Gladbach. Und das ist keien Meinung. Das ist Statistik.

    Machen sie gerne noch mal „final den Deckel drauf“. Viel Erfolg.

    Martin Terkatz

  8. Und ohne das „schnelle Hassabladen“. Viele Krefelder regen sich gar nicht darüber auf, wie der Titel suggeriert. Man weiß einfach, dass nichts zu erwarten ist.

    Ist das irgendwas Neues, das Krefeld in den letzten 10% JEDER möglichen Liste auftaucht?

    Aber man hat 3 Eishallen, die man verrotten lässt. Ein Schwimmbad im Zentrum, das verottet ist. Ein ehemaliges Liga 1 Fussball-Stadium, das verottet ist. Einen Zoo, der verottet ist. Straßen…die verottet sind. Ein Kulturzentrum namens Seidenweberhaus…das verottet ist.. Stadthaus: verrottet. Schimmbäder wo die Wand abfällt. Drogenszene in der City. Bahnhof ohne Langstreckenanbindung oder Toilette. Aber teure Müll-Sauger in der City. Die NIX sauber machen sondern nur nur 1000 mal teuerer waren als ein Besen.

    Krefeld ist furchbar.

  9. Ein letztes noch: was sollen diese Anti-Terror-Pilonen auf der Rheinstrasse?
    Es ist bewiesen, dass die nix bringen und ALLE ANDEREN ZUGANGSWEGE werden nicht geschützt? Für wie dumm hält uns die Stadt Krefeld?

    Krefeld ist nicht mehr zu helfen. Eine kaputte Stadt.

  10. Schmerzt das eigentlich sehr im Kopf Martin No 2, wenn man so negativ eingestellt ist? Außerdem: Die Pilonen an der Rheinstrasse stehen genau richtig. Denn nur von hier aus könnte ein Idiot „Anlauf“ nehmen – an meiner Haustüre vorbei. Über die anderen „offenen“ Zugangswege wohl kaum. Hoffe ich!!

    Wenn Du zur Stadt und dem Geschehen in meiner Stadt gute Vorschläge hast, dann solltest Du aktiv werden. Bürgervereine, Ehrenamt, soziale Arbeit oder die Politik.

    Mekkern kann jeder Hänfling und es hilft unter dem Strich keinem.

    Mein Martin No 1 – ich wünsche Dir einen schönen Abend. Ich ziehe mich hier raus, denn der Typ ist unerträglich. 😉

  11. Bekebo, ich bin nicht negativ eingestellt. Ich bin ein sehr positiver Mensch. 🙂

    Die Pilonen, die nicht helfen, stehe also richtig? Und dn der St.Anton Straße? Und, welcher „Anlauf“? LKW sind keine Bollerwagen. Die haben Motoren.

    Ich bin aktiv in einr Partei und im Ehrenamt. In Krefeld. Danke für die tollen Tipps. Da bin ich wohl schon vor 10 Jahren drauf gekommen.

    1. Was geht denn hier ab? Ein polemisierender Troll mit einer schrecklich schlechten Laune am gemütlichen 3. Adventssonntag führt über weite Strecken Selbstgespräche mit wunderlichem Inhalt. Martin, ich wünsche Ihnen, kommen Sie aus ihrem Negativgespinst heraus und genießen Sie doch mal mit offenen Augen die liebenswerten Seiten unserer schönen Heimatstadt Krefeld.
      Das bleibt mein einziger Beitrag hier, denn meine These heißt:
      „Halte dich von negativen Menschen fern. Sie haben ein Problem für jede Lösung.“
      Ich wünschen Ihnen und uns allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

  12. Gilou, ich wünsche ihnen auch was. Und nennen sie mir doch die positiven Seiten dieser Stadt. Wie wäre es damit?! Helfen sie mir doch! 🙂 Ich werde sie auch nicht wiederlegen. Versprochen. Nicht versprochen.
    Die POSITIVEN SEITEN VON KREFELD!
    LOS GEHTS!

  13. 1. postive an Krefeld: es ist eine der wenigen Großstädte Deutschlands, wo Wohnraum frei ist, weil hier keiener wohnen will. Spart miete!

  14. 4. Ein Weihnachtsmarkt auf einem zu kleinen Platz? Wir teilen ihn in 2 Weihnachtsmärkte und machen 1 Teil für Rollstuhlfahrer zur Hölle! KREFELD! Nur hier!

  15. 5. Weltweit berühmte Diskothek und fehlende Besucher in der Innenstadt? Wir reissen die Königsburg ab und machen Parkplätze draus! Bäm! Doppelverkackt! Nur in Krefeld!

  16. 7. Wir überdachen den Knotenpunkt des ÖPNV mit einem Dach, dass den Regen NICHT ABFÄNGT und NIE fertig wird! Bäm! Schildbürger 3000! Mach uns das mal einer nach!

  17. 9. Schlaglöcher im Zentrum? Wir begutachten die Ausbesserung der Ausbesserung der Ausbesserung der Ausbesserung auf Kopfsteinpflaster. Was tausende Euros kostet – und machen dann nix! ZACKBOOM! Damit rechnet niemand!

    1. Krefeld möchte SUV Stadt No. 1 werden. Noch nie etwas von der Werbung: „Lieber SUV Fahrer. Fahrt nicht in den Wald. Kommt zu uns. Hier könnt ihr Euer Gefährt auch auf unebenen Straßen testen!“ gehört?

  18. Krefeld ist einfach furchbar.
    Wann wird denn mal das Stadthaus repariert? Vor 13 Jahren war das mal in den Medien. ist da was passiert?

    Das Stadtbad ist jetzt wieder in den Medien. Was passiert da? nach 25 Jahren?

    Situation vorm einzigen relevanten Museum in Krefeld? Mit drei unterschiedlichen Absperrungen versperrt. Sehr großstädtisch. Parken? Nee. Vorebeifahren? Nee. Pflegen? Nee. Mülleiner anbringen? Nee. Bushaltestelle pfegen? Nee. Leuchtreklame für tausende € anbringen. Yes! Denn wir sind Krefeld!

  19. Die ganze Welt baut seit tausenden von Jahren Dächer die abschüssig zu den Rändern sind. Hat sich wohl bewiesen.
    Was macht Krefeld? Baut ein nie fertig werdendes Dach, setzt sich nach JAHREN nicht gegen Zulieferer durch und baut es so, dass man bei Regen trotzdem nass wird! Abschüssig zur Mitte! Wir denken halt anderes! Boom!

    Das ist einzigartig! Bäm! Kaputtes Dach ohne Funktion! Nur hier. Euer Krefeld!

  20. 11. Gefakte Bettler in der City zur Weihnachtszeit bekämpfen? Nicht hier! Rund um den Weihnachtsmarkt finden sie hier rund 15 Bettler. wie viele sind davon Krefelder? Ungefähr 3. SUPER JOB ORDNUNGSAMT UND POLIZEI KREFELDS! Bäm!

  21. Meines Wissens ist Krefeld auch die einzige Großstadt, in der Stadtteilbewohner lieber ihren Stadtteil als Herkunftsort nennen als die Stadt.

    „Ja, wo kommen sie denn her?“ … „Aud Uerdingen…Hüls…Linn…Traar….“

    Sowas kenne ich von keiner anderen Stadt in Deutschland. Dass sich Stadtteile für ihre Sadt schämen.

    1. Das stimmt so nicht. Im Umfeld haben wir eine Großstadt, in der sich die Bürger auch gerne „Deutzer“, „Ehrenfelder“ oder „Mülheimer“ nennen.

  22. Das Stadtmarketing hat mit dem Krefelder Teil doch kein schlechtes Händchen bewiesen. Es ist stimmig, gemütlich und auf Krefeld bezogen. Ich mag diesen Weihnachtsmarkt rund um die Kirche. Die Kids freuen sich schon im Vorfeld auf das traditionelle Reibekuchenessen, verbunden mit Karusellfahrten. Warum man vom eigentlichen Thema aber abweicht und generell gegen alles ist, was mit Kr beginnt – das ist mir definitiv ein Rätsel.

    1. Das Satdmarketing hat auf SEINEM PArt keinen einzigen Reibekuchen. Und Kein Karussel. Das überläst es dem klassischen Markt. Kathie, das müssen sie doch selbst sehen. Im Ernst mal.

    2. Das was das Stadtmarketing gemacht hat inkludiert weder Karussel noch Reibekuchen. Sie vermischen da fehlendes Können mit fehlendem Wollen.

  23. Ja Kathie, ist zwar nicht rund um die Kirche, sondern nur an EINER Seite der Kirche. aber gut. Und Kathie. Köln ist ne Millionenstadt. Das gilt Für Köln. Berlin und Hamburg. Aber so ne mikrige GRoßstadt wie Krefeld? In der sich Stadtteile fast militant abgrenzen? Das gibts nur in Krefeld.
    Kathie, nenne mir doch irgendwas, was Krefeld bemerksnwert macht. Am Weihnachtsmarkt. Oder sonst in rigendeiner Art. Jeder möglichen Art. Alles. Egal was.

  24. Bei Baubeginn war mal der Theaterplatz für so sowas vorgesehen. Aber gut. Der große Rathhausplatz wäre auch ne Option. Nein, man nimmt den Dionysiusplatz.
    a) man baut neue Parkplätze für fehlende Besucher
    b) man hat einen Markt auf dem Westwall-Parkplatz
    c) man will den Markt von Westwall auf den Dionysius-Markt verlegen
    d) man verhindert das durch den Weihnachtsmarkt
    e) man wundert sich, dass Theaterplatz und Rathhausplatz verkommen
    f) man hat am Rathhausplatz und Theaterplatz besser Parkmöglichkeiten
    g) man reisst die Königsburg für Parkplätze ab
    h) die Königstrasse ist zu nem drittel lehr
    i) man macht eine Murmel-Abstimmung

    Murmel-Abstimmung ahoi. Hätte ich die Idee im Studium vorgeschlagen, wäre ich geschmissen worden.

  25. Krefeld ist lachhaft und hässlich. Abwer jetz gibt es ja das tolle Forum Krefeld. Mit einem halben Edeka und zwei identischen Apotheken. Tolle Sache.

  26. Hallo zusammen,
    ich bin Kommunikationstrainerin und komme aus Krefeld. Deshalb gleich zwei Anmerkungen zum Artikel und Kommentarverlauf. Die Intension des Artikels teile ich, mir gefällt der Weihachtsmarkt auch, besonders der MiK Teil.
    Der Kommentarverlauf indes ist ein typisches Beispiel dessen, was ich „das Abarbeiten“ nenne. Für mich ist das sehr praktisch, ich kann den ganzen Verlauf prima für meine Vorträge nutzen. Hier wurde sehr viel richtig gemacht, man erkennt sehr gut, dass die, meist auf Facebook auftretende, Art sehr gut für die Mitleser aufgefangen wurde, ohne dabei selbst zu polemisieren. Im Moment des gänzlichen Abrückens vom Primärthema wurde die Diskussion, die ja im klassischen Sinne nie ein war, beendet. Für den weiteren Verlauf hier und für potenziell andere, Themainteressierte, gebe ich die Empfehlung dnftt heraus.
    Eine ruhige Weihnachtszeit wünsche ich allen Krefelderinnen, Krefeldern und anderen Lesern hier
    Susanne

    1. Hallo Susanne !
      Martin (N°2) hat einige Fragen zu einigen Dingen, der Stadt Krefeld, gestellt.
      Du hast zwar sehr interessante Sachen über dich erzählt, aber seine Fragen hast du nicht beantwortet,
      oder konntest du nicht ?

  27. Ich bin Kommunikationstrainerin
    teile ich
    was ich
    Für mich
    ich kann
    gebe ich die Empfehlung
    ich allen

    Toll Susanne, aber es interessiert hier niemanden !
    Helfe doch, bitte, den vielen anderen Städten, die auch solche Probleme haben.
    Da kommst du als, Kommunikationswissenschaftlerin, bestimmt groß raus.

    Die Schwaben würden sagen :
    Nit babble, macha !
    (auf Hochdeutsch : Nicht reden, machen)

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