„Nie wieder!“ – Kunst aus dem MSM

 

Poetry Slam von Franziska Schurf

 

Ich laufe durch die Straßen.

Ich sehe Menschen,

so viele, verschiedene Menschen.

Groß, klein, dick, dünn, lange Haare, kurze Haare,

jeder anders, jeder ein Unikat.

Jeder lebt sein Leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Denn Leben ist so viel mehr als nur

essen, trinken und atmen.

Es ist lachen, weinen, Freude, Trauer und so viel mehr.

 

 

Leben besteht aus Gutem und aus Schlechtem,

doch häufig sehen wir nur das eine.

Wenn es die schlecht geht,

vergisst du dein Lachen.

Für diesen Augenblick vergisst du, wie wundervoll dein Leben ist.

Wenn es dir gut geht,

dann lachst du.

Du strahlst für diesen Augenblick und vergisst all das Schlechte.

 

Häufig vergessen wir die, denen es noch viel schlechter geht.

Wir vergessen die Kranken, Einsamen, Armen und auch die, die alles verloren haben.

Wir haben einen Augenblick Spaß

und anderswo fallen Bomben auf ein Krankenhaus.

Das bedeutet nicht, dass keiner mehr glücklich sein darf,

Nein. Ganz im Gegenteil.

Wir sollten zeigen, dass wir keine Angst haben.

Denn immer noch ist Leben mehr als nur

essen, trinken und atmen.

Es ist lachen, weinen, Freude, Trauer und so viel mehr.

 

 

Doch ich verstehe den Hass nicht.

Wie kann man jemanden hassen,

der flieht, um zu Leben?

Die großen Flüchtlingswellen verursachen Anspannung weltweit.

Länder schließen ihre Grenzen,

sie schießen auf die Fliehenden.

In Deutschland ist die AFD mittlerweile im Bundestag,

und die Partei wächst…

Hatten wir das nicht schon einmal?

Ein Problem, ein Feindbild, ein Krieg!

Die Geschichte wiederholt sich.

Immer.

Es ist noch nicht lange her,

doch scheinen die Menschen es schon vergessen zu haben.

Die letzten Zeitzeugen werden bald sterben

Und dann sind wir verantwortlich dafür, was geschieht.

Denn die Vergangenheit lag nicht in unserer Hand,

die Zukunft schon.

Wir können die Zukunft nicht aufhalten,

aber wir können sie beeinflussen.

Jede kleinste Tat, jedes Wort beeinflusst die Zukunft.

Alles beeinflusst alles.

Also steh auf und tu etwas!

Sei stärker als deine stärkste Ausrede!

Denn auch langsamer Fortschritt ist Fortschritt!

Wir können niemals dahin zurück,

wie etwas mal war.

 

Denn immer noch ist Leben mehr als nur

essen, trinken und atmen.

Es ist lachen, weinen, Freude, Trauer und so viel mehr.

Und am Ende zählt alles und jeder ist irgendwie irgendwo fremd.

 

Und so laufe ich durch die Straßen

Und beobachte die ganzen Menschen.

Jeder auf seine Weise ein Unikat.

 

 

 

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