Warum ich „Keine Rezension“ schreibe…

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wir veröffentlichen hier ja hin und wieder Rezensionen zu Games oder Büchern, was auf jeden Fall eine tolle Sache und wirklich interessant ist. Nun wundert ihr euch vermutlich, warum in meinem Titel „Keine Rezension“ steht, denn es soll ja trotzdem um Bücher gehen, oder? Die Antwort ist ein bisschen kleinkariert, aber das ist so eine kleine Berufskrankheit, wenn man jeden Tag Dinge ordnet und sortiert. Daher machen wir, erstmal einen kleinen Ausflug in die Literatur(Wissenschaft?):

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Eine Rezension ist im heutigen alltäglichen Sprachgebrauch einfach eine etwas ausführlichere, subjektive Bewertung eines Gegenstands oder einer Dienstleistung, daher findet man bei nahezu jedem Onlineshop die Möglichkeit, eine Rezension abzugeben. Soweit so gut.

In der eigentlichen Bedeutung, so haben wir es im Berufsschulunterricht gelernt, ist die Rezension aber eine richtig eigenständige Textgattung, die sich selbstverständlich auf verschiedene Aspekte (z.B. Theaterstücke, Filme oder Bücher) beziehen kann, aber durchaus eine fachliche/wissenschaftliche Betrachtung impliziert. Das heißt, man analysiert den Text (oder auch andere Ausdrucksformen) aus fachlicher Sicht. Natürlich kann man nie 100%-ige Objektivität garantieren, aber der Anspruch ist, nicht rein subjektive Eindrücke zu schildern, sonder aus objektiver Sicht zu schreiben. Das bedeutet, wenn ich Science-Fiction hassen würde (was ich definitv nicht tue =D), muss ich ein gut geschriebenes Buch der Science-Fiction trotzdem loben, weil meine persönliche Präferenz da nicht hingehört. So eine Rezension kann dadurch, dass man Stilmittel anreißt, den Handlungsverlauf beschreibt, zentrale Dialoge auseinandernimmt usw. schon mal ein paar Seiten lang und sehr… naja, ich sag mal ernst… sein.

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Ich möchte aber gar nicht allzu fachlich an die Sache herangehen, weil Lesen für mich ein emotionales Hobby ist (wer im Zug lesend schonmal plötzlich laut gelacht hat oder die Tränen an der dramatischen Stelle nicht zurückhalten konnte, weiß was ich meine). Ich möchte euch daher meine ganz persönliche, subjektive Meinung zu einem Buch sagen und es empfehlen (oder vielleicht auch nicht). Das bedeutet auch, dass ich auf keinen Fall die ganze Handlung verraten werden, denn dann würde ich euch ja den ganzen Spaß verderben. Hin und wieder wird sich sicher mal ein kleiner analytischer Absatz einschleichen, aber in erster Linie möchte ich eure Leselust anfeuern. 😉 Also keine Scheu vor megalangen Texten oder Fachsprache, das versuche ich zu vermeiden.

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Somit ist das ganze im eigentlichen Sinne dann keine Rezension, aber etwas, was man im Alltag als emotionale Variante bezeichnen könnte.

Ich hoffe ihr schaut mal rein, meine erste „Nicht-Rezension“ wird ein Buch aus dem Bereich Distopie sein.

Bis bald

Eure Annika

 

2 Gedanken zu „Warum ich „Keine Rezension“ schreibe…

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